Surft Ihr Browser auch nicht mehr dorthin, wo Sie wollen? Dann sind Sie Opfer eines Hijackers geworden. Gerade in Zeiten, in denen ständig neue Computerviren das Internet überschwemmen, sollten Anwender des Internet Explorers genau hinschauen, was sich alles auf dem Rechner installiert - oder schon installiert hat. Eine Programmgruppe erfreut sich bei digitalen Schädlingen zunehmender Beliebtheit: die "Browser Helper Objects" (BHOs). Als Browser-Piraten gefürchtet, lauern sie oft in Freeware-Angeboten, stets bereit, Daten zu sammeln, Werbebotschaften nachzuladen oder Suchanfragen des Nutzers umzuleiten.
Das Download-Tool "BHO-Demon" hilft dabei, schlechte von guten BHOs zu trennen
http://download.t-online.de/download.phtml?id=22218
Spionage BHOs
Schlechte BHOs fragen nicht nach, was sie senden dürfen und was nicht. Oft werden solche Programme auch unbemerkt installiert. Hat der Nutzer keinen konkreten Verdacht und geht er in der Windows-Registry auf die Suche nach BHOs, gibt es fast keine Chance solche Spione aufzuspüren und zu entfernen.
Täuschung
Besonders hinterlistig sind BHOs, die beispielsweise vorgeben, das System oder den Internet Explorer schneller zu machen. Ein Kandidat ist beispielsweise die Toolbar eines Suchanbieters. Hier wird mit dem Slogan "Click to Install Browser Accelerator", also ein angeblicher Browser-Beschleuniger, geworben. Installiert man das Tool, werden die Daten von sämtlichen besuchten Sites gespeichert und an einen Server gesendet. Es besteht also auch die Gefahr der Weitergabe von privaten Daten.
BHO Demon
Das Tool "BHO Demon" bringt Licht ins Dunkel der installierten BHOs. Ohne mühseliges Herumsuchen in der Registry werden die Programme die - beabsichtigt oder unbeabsichtigt - installiert wurden, aufgelistet. Dabei zeigt "BHO Demon" den genauen Schlüssel in der Registry. Der Nutzer kann dann entscheiden, ob er den Schlüssel in der Registry ganz löschen oder das BHO nur abschalten möchte.
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