Dieses Jahr wird ein heißer Sommer für Zocker: Zwar lassen lang ersehnte Top-Titel wie "Half Life 2" oder "Doom 3" noch etwas auf sich warten, aber dafür buhlen die Grafikkarten-Hersteller um die Gunst der Spieler. Die beiden Marktführer Nvidia und ATI veröffentlichen in der warmen Jahreszeit nämlich die letzte Generation von AGP-Grafikkarten - und setzen dazu nochmals richtig zum Endspurt an.
Das Ende einer Generation
Um die immensen Daten, die bei der Berechnung von komplexen 3D-Welten anfallen, schnellstmöglichst verarbeiten zu können, wurde vor ein paar Jahren der AGP-Standard eingeführt. AGP steht für "Accelerated Graphics Port", also für die beschleunigte Grafikdaten-Übermittlung. Da aber die Entwicklung rasant voran schreitet und die Games immer fotorealistischere Welten auf den Monitor zaubern, kommt der mittlerweile betagte AGP ins Schwitzen. Deswegen wurde PCI-Express ins Leben gerufen, das auf allen neuen Mainboards integriert sein wird und den AGP-Slot ablöst. Somit werden auch die AGP-Grafikkarten langsam vom Markt verschwinden.
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