Erbeben reißt tausende Menschen aus dem Schlaf

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Erbeben reißt tausende Menschen aus dem Schlaf

Beitragvon hisch » 05.12.2004, 12:17

Ein Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richterskala hat am frühen Sonntagmorgen den Südschwarzwald erschüttert. Das Epizentrum lag bei Waldkirch im Kreis Emmendingen. Die Erdstöße seien in einem Umkreis von bis zu 250 Kilometern spürbar gewesen, teilte das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Freiburg mit. Auch viele Menschen in Bayern, der Schweiz und in Frankreich befürchteten das Schlimmste. Tausende verängstigte Bürger meldeten sich telefonisch bei der Polizei.
230 Anrufe in 15 Minuten
Das Beben um 2.52 Uhr in zwölf Kilometern Tiefe dauerte mehrere Sekunden. "Viele Menschen haben auch einige Nachbeben wahrgenommen, zum Teil nur als akustisches Grummeln", sagte der Freiburger Polizeiführer vom Dienst, Herwig Studier. "Die Telefone standen nicht still." Allein in seiner Dienststelle habe es 230 Anrufe innerhalb von 15 Minuten gegeben. "Ich kam mir vor wie auf einer stark schleudernden Waschmaschine", berichtete eine Anruferin aus Freiburg. "Ich dachte zuerst, es sei eine Explosion unten im Haus."

Mindestens vier Häuser beschädigt
Nach ersten Erkenntnissen entstand nur geringer Sachschaden. In der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes im ehemaligen Krankenhaus von Furtwangen im Schwarzwald-Baar-Kreis stürzte das Dach eines Flurs im Zugang zu einer Garage ein. Ansonsten wurden bisher nur Risse im Fassadenputz von drei Häusern in Denzlingen und Unterkirnach gemeldet. Nach Angaben des Landesamtes ist bei Beben dieser Stärke im Umkreis von 40 Kilometern um das Epizentrum mit Gebäudeschäden zu rechnen.
Erhöhte Gefahr für Schwäbische Alb
Der Experte Ralph Ortlieb vom Landesamt in Freiburg betonte: "Auch wenn es subjektiv so erscheinen könnte, hat die Zahl der Erdbeben in den vergangenen Jahren in Baden-Württemberg nicht zugenommen." Im Südwesten Deutschlands bebt die Erde alle paar Wochen. Die Menschen zwischen Main und Bodensee spüren diese kleinen Erdbewegungen jedoch kaum. Auf der Schwäbischen Alb kann sich nach einer Erdbebenkarte des Geoforschungszentrums Potsdam jedoch alle tausend Jahre ein Beben ereignen, bei dem Schornsteine und Türme einstürzen, ebenso am Oberrhein um Basel sowie um Aachen.


Sehr starke Beben unwahrscheinlich
Die Ursache sind im wesentlichen tektonische Spannungen der Rheinregion, die von der Kollision der afrikanischen mit der europäischen Platte ausgelöst werden. Sehr starke Beben mit gravierenden Zerstörungen sind in Deutschland jedoch äußerst unwahrscheinlich. Das stärkte Beben der vergangenen Jahrzehnte im Südwesten gab es 1978 auf der Schwäbischen Alb. Es hatte eine Stärke von 5,7 auf der Richterskala

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