Grub Problem

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Grub Problem

Beitragvon Jazzy » 11.02.2004, 10:03

folgendes problem

wollt heut morgen den rechner anmachen, weil ich kurz was checken wollte, aber irgendwie wollte der bootmanager nicht starten
hab nur irgendson text bekommen den ich nicht verstanden habe und dann stand da

grub:

da fehlt jetzt glaub ich noch n strich oder so, is halt ne normale eingabeaufforderung wie bei dos nur das da halt grub vorsteht

keine ahnung warum, hab gestern abend nur meine 3. partition unter windows formatiert da diese immer noch ungenutzt war und hab da daten raufgemacht (2gb von 5,8 gb sind belegt)
und linux kann ja da nicht drauf gewesen sein oder

ich mein windows erkennt linux partitionen doch gar nicht, oder?<
:-\
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Re:Grub Problem

Beitragvon admin » 11.02.2004, 19:37

;D

hast vermutlich deinen MBR überschrieben.

Ist mir auch schon passiert. ;D

Da ich leider grad etwas knapp an Zeit bin, dir zu beschreiben wie du vorgehen musst hab ich ne tolle Seite mit Beschreibung im Netz gefunden. Mit den dortigen Informationen sollte es dir möglich sein dein System wieder mit einem funktionsfähigen GRUB zum Laufen zu bringen. Falls nicht melde dich einfach nochmal.

http://www.linuxfibel.de/bootman.htm#grub

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Re:Grub Problem

Beitragvon Jazzy » 12.02.2004, 10:02

danke, aber mitlerweile is so einiges versaut an meinem rechner :-\
mein kumpel hat mir gestern geholfen, aber diesen grub(und linux) nicht gefunden und da haben wir windows(linux wollte ja neue partitionen und da wär dann meine eine partition überschrieben worden und das wollt ich ja nicht aufgrund meiner daten *g*) mit der wiederherstellungskonsole erstmal wieder gestartet bekommen.
gestern abend hab ich gemerkt, dass nix mehr funktionierte, ok meine daten kann ich noch retten, aber die ganzen programme unter windows laufen nicht mehr, krieg keine internetverbindung zustande, nix.
kurz gesagt, ich kann alles neu installieren(windows und linux),
aber nächstmal bin ich schlauer ;)
das gute ist ja, ich kann meine partitionen andere größen geben, da mir die anderen nicht gefallen haben :(
die seite werde ich mir trotzdem merken, man weiß ja nie ;D

also nochmal danke ;)
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Re:Grub Problem

Beitragvon Jazzy » 15.02.2004, 23:18

So, neues Problem (ok, hab ne Vermutung wie ichs angehen könnte, nur ich will mal gleich von Anfang an auf euren Rat hören, wenn ich denn einen bekomme ;D ):

Hab ja jetzt Windoof und Linux neu auf meinen Rechner installiert und mir auch gleich mehrere Partitionen zu gelegt, wie ich es ja vorhatte ;)
Das Problem ist jetze: wie bekomm ich raus, auf welcher Partition sich dieser MBR (Grub) nun befindet.
Will ja nicht schon wieder den MBR zerschießen ::)

Hat jemand ne Ahnung, woran ich das erkennen kann, wo sich das &quot;Teil&quot; befindet? :-\
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Re:Grub Problem

Beitragvon admin » 16.02.2004, 12:08

Den MBR gibt es immer nur einmal auf einer physischen Platte.

Dort sind Informationen abgelegt welche Dateien durch das Bios als nächstes geladen werden sollen.

Unter
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findest du eine gute ausführliche Beschreibung auf deutsch.

Falls dir das zu Umfangreich sein sollte kannst du auch folgendermasen vorgehen.

Endlich komfortabel Booten
Für die tägliche Arbeit ist die bisherige Variante sicherlich nicht zu gebrauchen. Hier fehlt die Konfigurationsdatei. GRUB verwendet dazu die Datei '/boot/grub/menu.lst'. Dabei handelt es sich um eine normale Textdatei, die Sie mit einem Editor Ihrer Wahl bearbeiten können. GRUB liefert auch eine Beispieldatei 'grub-0.5.96.1/docs/menu.lst' mit. Diese bei Bedarf einfach nach '/boot/grub/menu.lst' kopieren und anpassen.

Prinzipiell beginnt jeder Menüeintrag mit dem Zauberwort 'title'. Der darauffolgende Text wird später im Startmenü angezeigt. Mit 'root' wird die Partition angegeben, auf der sich das Image befindet, und schließlich die Angabe der Kernels (mit eventuellen Parametern). Ein typischer Linux-Eintrag sieht wie folgt aus:
title Standard Linux (/boot/vmlinuz)
root (hd0,5)
kernel /boot/vmlinuz root=/dev/hda6


Das zweite Beispiel zeigt die Integration von Windows (erste Partition der ersten Platte). Begonnen wird wieder mit 'title', was dem Menüpunkt seinen Namen gibt. Anstelle von 'root' kommt 'rootnoverify'. Dieses Kommando macht prinzipiell das gleiche wie 'root', jedoch wird die angegebene Partition nicht gemountet. Das anschließende 'makeactive' aktiviert die Partition (einige Betriebssysteme können nur von aktiven Partitionen starten). Zu guter Letzt wird GRUB mit 'chainloader +1' angewiesen, einen Sektor der angegebenen Partition zu lesen und zu starten. (In meinen Konfigurationen konnte ich auf 'makeactiv' verzichten.)

title WinDows 98/ NT
rootnoverify (hd0,0)
makeactive
chainloader +1



Dateilisting einer möglichen GRUB Konfigurationsdatei '/boot/grub/menu.lst'.

Hinweise und Features
Dieser Artikel kann nur ein paar der GRUB Features aufzeigen. An dieser Stelle sollten Sie einige Dinge berücksichtigen. Die Möglichkeit direkt auf Dateisysteme zugreifen zu können hat den Vorteil, dass nach der Generierung eines Linuxkernels keine Aktualisierung des Bootloaders, wie bei LILO üblich, notwendig ist. Die Konfigurationsdatei zeigt, wie mittels GRUB mehrere Linuxversionen verwaltet werden können. Durch die Möglichkeit einzelne Partitionen zu verstecken, kann GRUB ebenso zwei gleiche Windowsversionen auf einer Platte verwalten.

'hide (hd0,0)'
'unhide (hd1,0)'

Ganz Versierte können mit dem Kommando 'map' die Festplatten vertauschen.
'map (hd0,hd1)'
'map (hd1,hd0)'


Diese Kommandos können pro Starteintrag bei Bedarf variieren. Dem sicherheitsbetonten Anwender wird bei dem Gedanken, dass GRUB direkt von der Platte liest, der Angstschweiß auf der Stirn stehen. Zumal mit dem Kommando 'cat' Dateien gelesen und angezeigt werden können. Auch daran haben die Entwickler von GRUB gedacht. Einfach 'password=YOUR_PAASWORT' in die Datei 'menu.lst' eintragen und fertig. Das verhindert ein ungewolltes interaktives Editieren (GRUB Shell). Die Vergabe der Zugriffsrechte auf die Datei selbst (z.B. unter Linux), muss jedoch gewährleistet sein.

Noch ein kleiner Hinweis zum Kompilieren eines neuen Kernels. Kommandos wie z.B. 'make bzlilo' und 'make install' rufen am Ende 'lilo' auf. Wenn in der Datei '/etc/lilo.conf' die gleiche Partition eingetragen ist, wird GRUB überschrieben. Um das zu vermeiden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Die eleganteste Lösung ist das Editieren der Datei '/usr/src/linux/arch/i386/boot/Makefile', sprich den Eintrag mit '/sbin/lilo' mit '#' remarken (deaktivieren). Oder man benennt die Datei 'lilo' im Verzeichnis '/sbin/' um. Sicher ist auch den Buildvorgang mit 'make bzImage' einzuleiten und das Image anschließend von Hand nach '/boot' zu kopieren.

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