Da siehts man mal wieder was wir an unserem Monopolisten haben.
Telekom: Preiserhöhung zum Herbst geplant
Telekom:Preiserhöhung bei Analoganschlüssen
Nach der Abwendung der Preiserhöhung für den Sommer, will die Telekom nun die Gebühren für analoge Telefonanschlüsse sowie Bereitstellungsentgelte zum Herbst hin erhöhen.
Bei den Analoganschlüssen ist eine Preiserhöhung von gut 1,41 Euro im Gespräch. Auch bei den einmal zu zahlenden Entgelten wie bei der Bereistellung des Anschlusses ist eine Erhöhung geplant.
Die Änderung der Entgelte setzt eine Genehmigung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post voraus, mit der nicht vor dem Herbst zu rechnen ist. Die Anhebung der Engelte sind zunächst für Sommer erwartet worden, verzögert sich nun aber mindestens bis in den Herbst.
Hintergrund:
Die Telekom will mit diesen Maßnahmen einer erneuten Geldbuße der Europäischen Union entgehen. Ende Mai wurde rückwirkend ein Bußgeld in Höhe 12,6 Millionen Euro, da die Telekom laut Aussagen der Wettbewerbshüter durch unter den eigenen Kosten liegenden Preisen für ihre Analoganschlüsse den Wettbewerb behindere.
Kommt die Telekom den Forderungen nicht nach, droht eine erneute Buße, die bis zu 10 Prozent des Umsatzes (aktuelle 54 Milliarden Euro) umfassen könnte.
Die Regulierungsbehörde will der Telekom mit einem außerordentlichen Spielraum für Gebührenerhöhungen bis Ende 2004 entgegenkommen. Demnach soll es dem Unternehmen erlaubt werden, die monatlichen und einmaligen Anschlussentgelte zusammen um voraussichtlich rund 10 Prozent anzuheben.
Da DSL- und ISDN-Anschlüsse von der Preiserhöhung ausgenommen sind, dürfte für die Besitzer von Analoganschlüssen eine Preiserhöhung von deutlich mehr als 10 Prozent in Aussicht stehen.

