Terrorismusbekämpfung

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Terrorismusbekämpfung

Beitragvon Maywald » 13.03.2004, 19:02

Zurück in die Barbarei der Konservativen

Es ist müßig darüber zu spekulieren, welche Terrororganisation nun hinter dem Attentat in Madrid steckt.

Schlimm genug, dass es, scheinbar wahllos, meist unschuldige Menschen trifft.
Allein schon deswegen ist der Terrorismus kategorisch abzulehnen.

Der Terror, egal von wem er ausgeht, spielt den Konservativen in die Hände. :-X

In Anlehnung an die indische Schriftstellerin Suzanna Arundhati Roy lässt sich sagen, dass uns die terroristische Konfrontation in die gleiche
wütende Ohnmacht verfallen läßt, die auch die Gewalt der Terroristen begründet.

Genau diese Ohnmacht, so verständlich diese auch sein mag, ruft die vermeintlichen Retter auf den Plan.

Angesichts schon ausgemalter Bedrohungsszenarien
gehen konservative Politiker daran, Europa auch sicherheitspolitisch nach ihren Vorstellungen zu verändern.

Die berechtigte Angst und die Ohnmachtsgefühle der betroffenen Menschen werden da bewußt mit einkalkuliert.

Die "bürgerliche Lage" (Bernd Ulrich,DIE ZEIT 11.03.2004,Nr.12) wird von konservativen Politikern zu einer permanenten Notstandssituation verklärt, in der dann Bürgerrechte notfalls außer Kraft gesetzt werden können.

Auch das bis dahin in Deutschland strittige Thema um den Einsatz der Bundeswehr im Innern ist wieder
neu aufgeflammt. Federführend hierbei die konservativen Unionspolitiker wie Wolfgang Schäuble und Wolfgang Zeitlmann etc.
Wie inzwischen bekannt sein dürfte, möchten viele Christdemokraten den Bundeswehreinsatz im Innern , z.B. Frau Merkel schon 2001. (taz Nr. 6564 vom 2.10.2001)

"......und damit wird offiziell
Abschied genommen vom Grundgesetz, in dem es in
Artikel 87 a Absatz 1 heißt: "Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf" und in Absatz 2: "Außer zur Verteidigung
dürfen die Streitkräfte nur eingesetzt werden,
soweit dieses Grundgesetz es ausdrücklich zulässt." (
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Die neuen »Verteidigungspolitischen Richtlinien« (VPR) werden im Sinne einer ganz spezifischen
politischen Interessenwahrnehmung durchgesetzt und das ganz im Sinne konservativer Eliten in Politik und Wirtschaft.

Soviel haben die Konservativen gemein - kommen sie nun aus dem bürgerlichen oder fundamentalistisch klerikalen Lager:

Sie sind sind sich in ihren Denkstrukturen und in ihrem sozialen Habitus sehr ähnlich. Auch ihre Handlungsweisen nähern sich allmählich den Gegebenheiten an.

Im Gegensatz zu den vielen anderen Menschen "wehen in deren Köpfen kleine Flaggen"
(Suzanna Arundhati Roy), die es gilt in jeder Schlacht mitzuführen.

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Maywald
 

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