Verbraucherschützer nehmen sich Media-Märkte vor

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Verbraucherschützer nehmen sich Media-Märkte vor

Beitragvon hisch » 05.01.2005, 21:26

Die Elektronikmarktkette Media Markt gerät wegen ihrer massiv beworbenen Rabattaktion unter dem Motto "Deutschland zahlt keine Mehrwertsteuer" zunehmend unter Beschuss von Verbraucherschützern. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) mahnte mehrere Filialen des zum Metro-Konzern gehörenden Handelsriesen am Montag wegen "irreführender Preiswerbung" ab. Beschwerden von Verbrauchern legten nahe, dass Media Märkte in Baden-Württemberg und im Saarland vor der Werbeaktion "den Preis für einige Produkte hoch gesetzt haben", erläuterte vzbv-Jurist Egbert Groote. Media Markt hatte am vergangenen Montag Kunden mit dem Angebot gelockt, auf alle Waren einen Preisnachlass in Höhe der Mehrwertsteuer von 16 Prozent zu gewähren.
Preise nach oben gesetzt
Schon vor dem vzbv hatte auch die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs in Frankfurt am Main bereits juristische Schritte gegen den Elektronikriesen eingeleitet, weil der gewährte Rabatt sich nicht auf den Brutto-, sondern auf den Nettopreis bezogen und damit statt 16 Prozent nur knapp 14 Prozent betragen habe. Die Verbraucherzentralen führten nun von Kunden gemeldete Beispiele auf, wonach zumindest in einzelnen Märkten zuvor günstiger angebotene Produkte am 3. Januar plötzlich teurer ausgezeichnet gewesen seien.

Kunden schoben Käufe auf
So habe etwa ein Kunde am 29. Dezember im Saarland einen DVD-Brenner für 111 Euro kaufen wollen, den Kauf wegen der Werbeaktion "Am 3. Januar zahlt Deutschland keine Mehrwertsteuer" dann aber verschoben. Am Montag habe der entsprechende Brenner aber plötzlich 129 Euro abzüglich des beworbenen Rabatts gekostet, berichtete der vzbv. Ein Kunde in Baden-Württemberg habe bei einer Digitalkamera festgestellt, dass der noch Ende Dezember ausgewiesene Preis von 299 Euro am 3. Januar plötzlich um 60 Euro höher gelegen hätte. Darauf angesprochen, habe ein Media-Markt-Verkäufer dem Kunden 16 Prozent Rabatt auf den alten Preis gewährt - und ihn zugleich gebeten, dies nicht weiter publik zu machen.

Produkte im Internet oft günstiger
Auch der ebenfalls zum Metro-Konzern gehörende Konkurrent Saturn wurde von den Verbraucherschützern wegen einer ähnlichen Werbeaktion kritisiert. Die Saturn-Filialen hatten parallel zur Aktion von Media Markt damit geworben, ihre Produkte zum Einkaufspreis zu verkaufen. Doch hätten Verbraucher im Internet Endpreise gefunden, die niedriger lagen als die angeblichen Einkaufspreise von Saturn, bemängelte ein vzbv-Sprecher. "Ob wir auch gegen Saturn vorgehen, wird derzeit noch geprüft."
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Beitragvon Jazzy » 09.01.2005, 21:40

die sollten sich auch saturn mal vornehmen:

bsp:
ich war in karlsruhe in saturn und mediamarkt.
bei mediamarkt war alles super (soweit ich es mitbekommen hatte) aber saturn hat die leute Hinterteil.
saturn hat die preise verdammt hoch gemacht und darauf den einkaufspreis gegeben, dh die sachen kosteten im nachhinein so als wenn man sie an jedem x-beliebigen tag gekauft hätte
(bsp. herr der ringe 3 extended version bei saturn am 3. januar 54€ mit rabatt kostete der film noch 44€ bei mediamarkt hab ich abzüglich der 16% nur knapp 34€ bezahlt)
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