Neuer Computer-Wurm „Mydoom“
terrorisiert Internet-Surfer weltweit
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Neuer Computer-Wurm unterwegs
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Ein neuer Computer-Wurm nervt Internet-Nutzer in der ganzen Welt. Er heißt „Mydoom“ oder auch „Novarg“, kommt per E-Mail und verseucht das persönliche Adressbuch. Viren-Experten schlagen Alarm: Dieser Wurm breitet sich extrem schnell aus, könnte sogar geheime Passworte erschnüffeln!
Computer-Konzern setzt Kopfgeld auf Virenautor aus
Ziel dieser Attacke, bei der die infizierten Rechner massenhaft auf eine Internetadresse zugreifen, ist die die SCO Group. Die machte in den letzten Monaten Schlagzeilen mit dem Versuch, vor Gericht aus einer angeblichen Patentverletzung Lizenzgebühren aus Linux-Distributoren herauszuschlagen. Am Mittwoch lobte SCO ein Kopfgeld von bis zu 250.000 Dollar für sachdienliche Hinweise aus, die zur Ergreifung des Virenautors führen.
Was passiert noch?
Am 1. Februar startet der Wurm eine Attacke gegen die Server der US-Firma SCO Group. Ihr Rechner verschickt also unsinnige Datenpakete an einen Port der Adresse
. Am 12. Februar endet die Attacke, dann sendet der Wurm auch keine Mails mehr von Ihrem Computer.
Was richtet der Wurm bei meinem Computer an?
Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik warnt: Der Wurm öffnet zwei so genannte Ports. Hintertüren, durch die Hacker Ihren Rechner ausspionieren können. Geheime Passworte sind nicht mehr sicher! Außerdem kann der Wurm über diese Ports weitere Dateien aus dem Internet laden und eigene verschicken. Außerdem verbreitet sich der Wurm in Form mehrerer Dateien über das Tausch-Programm „Kazaa“ (benutzt man sonst für Musik und Filme).