Online-Kriminelle haben ein neues Opfer gefunden, dessen Namen sie für ihre Zwecke missbrauchen: Amazon. Sicherheitsexperten warnen vor einer angeblich von Amazon stammenden eMail, die eine Benachrichtigung über den Kauf einer Digitalkamera bei dem Onlinehändler enthält. Nähere Informationen über die Rechnung in Höhe von 379 Euro soll der Empfänger der angehängten Datei entnehmen. Dort jedoch verbirgt sich ein Trojaner, der es auf persönliche Daten abgesehen hat.
Anhang nicht getarnt
Bislang machten sich die Versender von Trojanern wenigstens noch die Mühe, verseuchte Dateianhänge als PDF- oder Bild-Dateien zu tarnen. Der Autor des "Amazon-Trojaners" hat seiner schlampig aufbereiteten eMail jedoch lediglich eine ausführbare Datei namens "rechnung_84561.exe" angefügt. Zudem ist die Nachricht eine reine Text-eMail, die nur aus vier Zeilen besteht – der Autor setzt lediglich auf den Schockeffekt der Rechnungssumme, um den Empfänger zum Öffnen des Anhangs zu verleiten.
Anhang nicht getarnt
Bislang machten sich die Versender von Trojanern wenigstens noch die Mühe, verseuchte Dateianhänge als PDF- oder Bild-Dateien zu tarnen. Der Autor des "Amazon-Trojaners" hat seiner schlampig aufbereiteten eMail jedoch lediglich eine ausführbare Datei namens "rechnung_84561.exe" angefügt. Zudem ist die Nachricht eine reine Text-eMail, die nur aus vier Zeilen besteht – der Autor setzt lediglich auf den Schockeffekt der Rechnungssumme, um den Empfänger zum Öffnen des Anhangs zu verleiten.
Digitale Tarnkappe für Trojaner
Des Weiteren nistet sich auf einem verseuchten PC ein Programm ein, über das die Hintermänner den Computer in ein gewaltiges Netzwerk ferngesteuerter PC einbinden. Dieser wird dann in Zukunft zum unbemerkten Versand von Spam-eMails oder für erpresserische Aktionen gegen Webseiten genutzt. Um all diese Schädlinge vor einer Entdeckung durch Anti-Viren-Software zu schützen, stülpt der Viren-Autor ihnen eine digitale Tarnkappe, ein so genanntes Rootkit, über.
quelle t-online

